Wie füttere ich richtig?

 

  • Hochwertiges Heu MUSS immer ausreichend zur Verfügung stehen

  • Kräuter: getrocknet oder frisch

  • Frischfutter: Möhren, Löwenzahn, Möhrengrün

  • Zweige, faserreiches / strukturiertes Futter

  • Kein Kraftfutter, wenn dann nur einen Esslöffel pro Tag, der ist nur nötig bei erhöhtem Energieverbrauch

    • das handelsübliche Trockenfutter ist zu energiereich

    • keine Pellets verfüttern, da sie im Magen aufquellen

  • Frisches Wiesenfutter im Frühling:

    • langsame Eingewöhnung ist lebenswichtig !!!
    • am Besten aus dem eigenen Garten

    • Infektionsrisiko mit RHD / Myxomatose besteht bei Wildkaninchen im Garten

 

  • kein Getreide, keine Getreideprodukte, keine Nüsse, keine Sonnenblumenkerne, keine Joghurtdrops

 

Folgen falscher Ernährung:

 

  • Die Zähne reiben sich nicht richtig ab und begünstigen damit Zahnfehlstellungen
  • Es werden am Tag weniger Mahlzeiten zu sich genommen
  • Der Futterbrei wird nicht mehr optimal weitertransportiert im Magen-Darmtrakt
  • Das gute Bakterienmilieu wird verdrängt
  • Vermehrung von Hefepilzen, ggf. E.coli Bakterien oder Clostridien möglich
  • Parasitäre Erkrankungen wie die Kokzidiose treten vermehrt auf.
  • Aufblähung: im Magen-Darmtrakt entsteht zu viel Gas durch Gärprozesse
  • die Folge davon ist ein schmerzhafter Bauch und damit einhergehend die Futtereinstellung.

 

Wichtig: Frühzeitiges erkennen von Problemen !!!

 

  • Frühzeitig zufüttern mit z.B. RodiCare

  • Unterstützung der guten  Bakterienflora:

    z.B. mit BeneBac oder RodiCareakut

  • Die Aufblähung mittels Dimeticon oder SabSimplex behandeln

  • Bei keiner Besserung bitte schnell den Tierarzt aufsuchen

  • Regelmäßig die Zähne beim Tierarzt kontrollieren lassen